Die Petition zur UN-Ermahnung an den Vatikan

Wenn Sie den Vatikan auffordern möchten, der UN-Ermahnung bezüglich Priesterkindern Folge zu leisten, bitten wir Sie unsere Petition zu unterzeichnen.  https://secure.avaaz.org/en/petition/Pope_Francis_via_F_Chullikatt_permament_observer_of_the_Holy_See_to_UN_Comply_with_the_recommendation_of_the_UN_regardin/edit/

Sie können unsere Arbeit auch durch eine Spende unterstützen. Das Spendenkonto ist bei der HypoVereinsbank, bitte geben Sie  als Verwendungszweck  Menschenrechte für Priesterkinder an.

Kontoinhaberin : Wiltrud Weber
Kontonummer :13607087

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BIC: HYVEDEMM430

Wenn Sie den Autor dieses Blogs kontaktieren möchten, können Sie dies über die Mail-Adresse sprachdienste-weber@hotmail.de tun.

 

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Kommentar zu Andreas Englisch im neuen Papst-Buch

Im neuen Buch über den Papst gibt sich Andreas Englisch unumwunden modern: Dass Kirche toleranter ist als man denkt, wenn es um Beziehungen ihrer Priester mit Frauen geht, wie im Kapitel “ Kirche und Sex“ steht, hat sich wohl schon herumgesprochen, man legt das wohl letztlich unter der unvermeidlichen Kluft zwischen Ideal und Wirklichkeit ab… solange kein Kind zur Welt kommt.
Zur Einführung des Zölibats vor tausend Jahren ist Englisch noch moderner: kein Drumherumgerede, es geht um’s Geld. So deutlich hat es noch keiner gesagt: um das Jahr 1000 haben sich die Kirchenführer furchtbar geärgert, zusehen zu müssen, wie die Priester Geld und Gut an ihre Nachkommen verteilt haben. Kurzerhand verbot man den Priestern die Ehe….“Jetzt gehört alles, auch nach dem Tod des Priesters, uns allein!“ So flapsig, so sportlich.
Zu der Zeit waren wohl meistens die Leutepriester verheiratet, bzw.lebten sie in festen Beziehungen, Familien, denn auch die Ehe war längst nicht so kodifiziert wie später. Diese bestehenden Beziehungen waren nun auch mit einem Schlag „ungültig“. Der Priester musste im Prinzip Frau und Kinder auf die Strasse werfen, oder wurde selbst mit ihnen hinausgeworfen.Wollte er das nicht, wurden die Familien heimlich. Eine beispiellose gesellschaftliche Verlogenheit begann. (In der evangelischen Herkunftsfamilie meiner Großeltern war es eigentlich nur das, was man über den Katholizismus wusste)
Kein Wort von Andreas Englisch über die Folgen für die Betroffenen. Hier zur Erinnerung einige der Vorschriften:
Das Priesterkind darf vom Vater nie etwas erhalten.
Es darf nicht mit ihm unter einem Dach leben.
Es kann in die Sklaverei verkauft werden.
Die Mutter des Kindes kann in die Sklaverei verkauft werden,usw.

Vor einiger Zeit hat eine offensichtlich katholische Fraktion mit mehr als zweifelhaftem hermeneutischen Rüstzeug versucht, auf Wikipedia zum Stichwort zu diskutieren, ob dieses nicht schon vor seiner Entstehung und Geburt „Priesterkind“ ist. Der Kontext lässt fürchten, dass sie meinen, dass es schon seit jeher metaphysisch diskriminiert werden muss. O Je(sus)! Schuldgefühle und Depressionen, schlimme soziale Nachteile, ….Verleugnung der eigenen Identität….unterstellte „ewige Schuld“ . Das alles, weil’s um’s Geld geht !?
Bis heute wurde eine schmutzige Diskriminierung grundgelegt, die Leiden und Tod mit sich bringt.

 

 

Revolutionäre Aufforderung der UN zu Priesterkindern

Die zuletzt schon genannte UN-Kommission hat direkt den Vatikan aufgefordert, grundsätzlich das Verhalten zu den Priesterkindern zu ändern. Die in der diplomatischen Sprache „Empfehlung“, fordert, bis 2017 alle Priesterkinder aufzufinden, den Kontakt wo nötig zu den Vätern herzustellen, die zum Unterhalt der Kinder angemessen beitragen sollen. Solche Geheimhaltungsmethoden, wie die bisher im Umlauf befindlichen Schweigepapiere sollen abgeschafft werden. Allein diese Forderung ist schon revolutionär. Noch im Streitgespräch bei Markus Lanz hat Bischof Jaschke immer wieder behauptet, solche Schweigepapiere gäbe es nicht.

Auch insgesamt ist die Aufforderung der UN, die sich für Menschen, die nichts damit zu tun haben, und für die sich korrektes Verhalten  von selbst versteht, in Wirklichkeit  revolutionär. Es ist  das erste  Mal seit den Dekreten der Laterankonzilien vor fast genau 1000 Jahren, dass die Unmenschlichkeit, das schreiende Unrecht offiziell , dazu weltweit, genannt und zu seiner Beendigung aufgerufen wird. Seit fast genau 1000 Jahren , in manchen Gegenden auch schon einige hundert Jahre länger, werden die Kinder von Priestern verachtet, entrechtet, diskriminiert und verfolgt. In den letzten Jahren haben wir selbst  Beleidigungen und üble Nachrede, oft auch von unerwarteter Seite, gesehen. Auch der Betrug am Lebensunterhalt der Kinder hält bis heute an.

Der Vatikan hat die mahnende Aufforderung als Einmischung in seine Lehre zurückgewiesen.

Da fragen wir: Ach ja? Ist es Eure Lehre, dass es Kinder gibt, die aufgrund ihrer blossen Existenz für Euch Müll sind, von dem  man die Augen abwendet, der Euch “ stinkt“, den man wegschmeisst und verfaulen lässt!

Ein grosses Problem wird es geben, wenn das aufhört: wohin mit der Bosheit der Leute, die damit bis jetzt billig bedient wurden ?

 

Die Methode Zwangsverheiratung

Die  « Zwangsverheiratung «  offenbar vor allem leitend tätiger Priester,  kurz nachdem sie  Väter geworden sind, oder ihre Vaterschaft bekannt wird, an eine der Kirche genehme  andere  Frau als der Mutter des Kindes, ist eine zuerst seltsam erscheinende , innerhalb der bösartigen, verdrehten kirchlichen Logik jedoch schlüssige Methode, den Priester von seiner wirklichen Familie fernzuhalten, dem  Kind und der Mutter Unterhalt und Erbe zu hinterziehen, und sie auch seelisch zu verwunden. Die „zwangsangeheiratete“ Frau anscheined immer verwitwet oder geschieden, hat mehrere eigene Kinder die bereits älter sind, und ist in einem Alter indem sie keine Kinder mehr bekommen kann. Die  „Ehen“ werden so arrangiert , dass jegliches Geld und jeglicher Besitz der  „Ehe“frau gehört, und die Frau dem Ex-Priester fast alles abnimmt was er vielleicht neu verdient, um es dem Kind und der Mutter maximal zu erschweren irgendetwas zu bekommen, oder auch nur Kontakt mit dem Vater aufzunehmen.  Das Konstrukt dient währenddessen   auch dazu, dass der Orden oder die Diözese offiziell von nichts wissen, und auf Nachfrage mitteilen können, mit nichts etwas zu tun zu haben, der Ex-Priester sei ja nun ausgeschieden und habe halt eine andere Frau geheiratet als die Mutter des Kindes. Da das Kind des Priesters und seine Mutter nach überwundenem ersten Schock  über das seltsame  „Verschwindens“ des Vaters , zumeist so sehr mit Überleben beschäftigt sein werden, und vielleicht auch selbst an ihrer Wahrnehmung des Vaters zweifeln, werden sie meist nicht die Kraft haben, an die Öffentlichkeit zu gehen, so dass die Kirche ihr oberstes Ziel, geheimzuhalten, dass ein leitender Priester ein eigenes Kind hat, erreicht.   Durch das Ehe-Konstrukt mit einer Frau, die den Mann stets erinnert das „alles“ ihr gehört, steigen aber auch die Chance enorm, der perversen innerkirchlichen „Regel“  gerecht  werden zu können, nach der Priesterkinder von ihrem Vater nichts erhalten , und nicht erben „dürfen“. Tatsaechlich scheint auch der   perverse  Wunsch ,die Mutter und das Kind bestrafen und seelisch verwunden zu können ein Grund für die Vorgehensweise der Orden und Diözesen zu sein, vor allem die Mutter wird unter dem plötzlichen Auftauchen  einer anderen Frau erheblich mehr leiden, als  wenn der Priester nur „zurück“ zur Kirche gegangen wäre. Der ehemalige Priester wiederum bekundet durch sein Befolgen der Anordnung zur arrangierten Heirat seine Unterwerfung unter die kirchliche „Regel“ dem eigenen Kind nicht geben zu dürfen, erkennt seine „Strafe“ für dessen  Geburt an,  und äußert sich nach Antritt der „Strafe“ auch nie mehr kritisch über die Kirche.

Wir hatten den Jesuitenorden schon lange mit der Analyse der Methode „Zwangsverheiratung“ konfrontiert, die von diesem nie dementiert wurde, und wussten auch schon länger von zwei weiteren Fällen in Deutschland, in denen die Methode offensichtlich angewandt wurde. Vor allem aber die Parallelen die die Geschichte von Kevin Whibley, Sohn des ehemaligen schottischen Bischofs Roddy Wright, mit der Biographie von David Weber, Initiator dieses  Blogs  und Sohn von Peter Kelly,  dem ehemaligen Provinzials des Jesuiten- Ordens in Australien  aufweist, können als Indizien für die Zwangsverheiratung angesehen werden. Ein Vergleich:

Kevin Whibley (geb. 1981)  Sohn von Roddy Wright ,  Bischof  von  Argyll and the Isles, Schottland (im Amt von 1991-1996), und Joanna Whibley. Nach Kevins Geburt hält  seine Mutter den  Namen des Vaters  auf dessen Wunsch  lange geheim (Wright sendet ihr ein einziges Mal etwas Geld, und erklärt er werde nach „Peru“ versetzt und könnte den Sohn dann nie mehr besuchen, wenn sie seine  Identität bekannt mache) 1996, wohl nachdem der Wright vorgesetzte Bischof von der Vaterschaft erfährt, verschwindet Wright für einige Tage zusammen mit der geschiedenen  Kathleen MacPhee, einer Frau mit drei eigenen, schon älteren Kindern, nachdem er im Kardinalssitz sein Rücktrittsgesuch formuliert hat, das vom damaligen Papst, ganz schnell, sogar während einer Auslandsreise, angenommen wird. Nach einigen Tagen tauchen Wright und MacPhee  kurz auf, und geben einer Boulevard-Zeitung ein Interview .  Das Honorar für das Interview erhalten auf  angeblichen „Wunsch“ Wrights die Kinder MacPhees !, nicht der eigene Sohn ( Offenbar der kirchlichen Anordnung folgend dass dieser nichts erhalten darf). Danach „verschwindet“ Wright wieder,(ein kurzzeitiger Nachbar sagt uns, dass er eines  Morgens plötzlich, ohne Vorankündigung, weg war) bis 1998 bekannt wird dass er MacPhee auf Antigua (Karibik) geheiratet hat. 1999 veröffentlicht er seine Autobiographie, in der er der Kirche untertänig versichert: „Ich stehe nach wie vor hinter dem Prinzip des Zölibats, es ist richtig. Ich war zu schwach, es einzuhalten, der Fehler war aber meiner, nicht der der Kirche.” 2005 stirbt Wright in Neuseeland, maximal weit weg von seinem Sohn.

David Weber, geb. 1975, Sohn von Francis Peter Kelly, Provinzial  des australischen Jesuitenordens von 1968-1973, und Wiltrud Weber. Kelly beginnt 1973 ein Sabbatjahr, trifft Wiltrud Weber in Frankreich, und lebt mit ihr zwei Jahre in einer festen Beziehung. Während dieser Zeit erörtert er mit ihr lange seinen möglichen Ordensaustritt (vor allem auch aufgrund inhaltlicher Zweifel an der kirchlichen Lehre und der Ordenspolitik)  und arbeitet an einem Buch  von dem er denkt, dass es „Rom sehr ärgern  wird“. 1975, in den Monaten vor und nach David Webers Geburt, ist Kelly verschwunden, Wiltrud Weber erhält nur eine c/o Adresse bei einem Rechtsanwalt. Im April 1976 schreibt er Wiltrud Weber plötzlich einen panikartigen  Brief, und gibt an, er sein nun „verheiratet“ mit Carmel Eire einer älteren Witwe mit 4 Kindern, und habe „kein eigenes Geld“. In einem  der wenigen Gespräche, die  sein Sohn später vergleichsweise offen mit ihm  führen können wird, sagt er, Carmel Eire bis „wenige Tage vor der „Hochzeit“ “ nicht gekannt zu haben). 1978 veröffentlicht er ein wachsweiches, unterwürfiges Buch, das kein  wirklich kritisches Wort über die Kirche verliert. 1979 sendet Kelly, zusammen mit einer vor dem Orden offensichtlich geheim gehaltenen  Vaterschaftsanerkennung etwas Geld an Wiltrud Weber, danach gibt es bis 1989 keinen Kontakt mehr. Die ab 1989 stattfindenden Versuche dem Sohn einen Schulbesuch in Australien zu ermöglichen, und ihn zu unterstützen, werden immer wieder verhindert, der Vater erhält eine geheime Telefonnummer, bei Besuchen des Sohnes  in Australien, für die Wiltrud und David Weber sich verschulden, ist kein freies Gespräch mit dem Vater möglich. Kelly stirbt 2004, der Sohn erhält kein  Erbe.
Die nicht selten gestellte Frage: “Warum hat der Vater das mitgemacht ?”, die hier allerdings oft nicht der Information, sondern der Abwehr der Erkenntnis kirchlicher, krimineller Machenschaften dienen soll, kann so beantwortet werden:

In allen Organisationen, die vom inneren Kern oder den höheren Rängen ihrer Mitglieder nicht nur Treue und Gehorsam, sondern absoluten Gehorsam verlangen, ist es unstrittig bei der Verfolgung ihrer kriminellen Taten den Einzelnen und genauso die Strukturen, Vorgesetzten usw. seiner Organisation zu untersuchen ( Mafia, usw.) Auch ist unstrittig, dass es neben den lebenslang eingeübten Gehorsamsleistungen, stufenweise abgelegten Schwüren etc. des Kirchenmannes, so etwas wie Gehirnwäsche bekanntlich wirklich gibt. Wir untersuchen die Art und Weise, diese hier anzuwenden, noch. Bis auf Weiteres gilt: Der Vater soll nicht auf jeden Fall entschuldigt werden, die Kirche ist hier aber Haupttäter oder zumindest ist ihr Vergehen gleich schwer, und ihr Interesse an der einer Vertuschung ist  grösser. Bei Kelly ist es ausserdem so, dass er von 1989 an verschiedene Versuche gemacht hat, etwas gutzumachen und daran immer aktiv gehindert wurde.
Es gibt sehr zu denken, dass Zweifel in der Regel  von Katholiken angemeldet werden. Nicht- Katholiken, besonders jene die , z.B. beruflich , gewohnt sind, systematisch und systemisch zu denken, verstehen die Vorgehensweise generell sehr schnell.

Link zum Religions-Laboratorium von Dr.Herman Somers

Link zum Religions-Laboratorium von Dr.Herman Somers

Wir fügen dem Beitrag  zur Zwangsverheiratung den Link zum Religions-Laboratorium  von Dr.Herman Somers an, der, selbst langjähriger Jesuit in Belgien, sich noch in hohem Alter entschloss den Orden wegen religionspsychologischen Erkenntnissen zu verlassen, und sich in seinen Texten mit internen Anweisungen des Jesuitenordens auseinandersetzt, die teilweise als direkte Anleitung zu Methoden wie der Zwangsverheiratung  gelesen werden können. Wir hatten mit Dr.Somers vor einigen Jahren ausführlich korrespondiert, und waren dabei erschrocken über die Aktualität seiner Analysen.

Vor allem der Satz  “ Daaromtrent moet men bewerken, dat de onzen een speciale briefwisseling onderhouden met iemand uit de familie, waar de ontslagenen inwonen“             auf Deutsch : „Deshalb müssen wir es so einrichten, dass wir eine  gesonderte Korrespondenz mit einem Mitglied der Familie führen, in der der Entlassene untergebracht ist“,    bietet leider eine ziemlich genaue Beschreibung der anhaltenden Kontrolle meines Vaters durch den Jesuitenorden  über den Umweg der ihm „angeheirateten“ Witwe auch nach seinem  angeblichen Austritt, die  der ehemalige Rektor der Jesuiten-Universität Gregoriana in Rom  Gerald O‘ Collins, selbst australischer Jesuit, uns gegenüber auch bereits vor Jahren eingeräumt hat.

Kirchenopfer nicht vergessen !

Vor drei Wochen hat die Vorsitzende der UN-Kommission für Kinderschutz öffentlich den Vatikan kritisiert wegen seiner faktischen Untätigkeit im Bereich Missbrauch von Kindern durch Geistliche.

Mir ist dabei eingefallen und aufgefallen: als mein Sohn David vor 20 Jahren in Adelaide/ Australien zur Polizei ging, um einiges über die Situation seines Vaters als Jesuit und die Rolle des Ordens dabei wie er es u.a.in Adelaide selbst erlebt hat, zu Protokoll zu geben, hat der Beamte als erstes nach der Nennung des Anliegens spontan assoziiert: das sind ja die mit dem Missbrauch von Jungen….
Bei der jetzigen Begeisterung darüber,dass ein Papst sich in Lebenshaltung und Rede halbwegs „normal“ benimmt, besteht die grosse Gefahr dass keiner mehr von den Opfern redet. Sie stören.

In Holland war ich oft Gast bei der protestantischen, französischsprachigen Nachfolge- Kirche protestantischer Flüchtlinge besonders aus Frankreich, Eglise Wallonne.  Die Diskussion mit ihnen über Priesterkinder wurde da oft verkürzt auf die Frage ob Priester heiraten dürfen sollen, bzw. Verheiratete wieder amtieren sollen dürfen. Ein  so manipulierter Diskurs zur Verfolgung und Diskriminierung von Priesterkindern ist hier auch sehr beliebt. Ich habe damals dort gesagt, dass ich glaube, dass in nicht allzu ferner Zukunft der verpflichtende Zölibat für Weltpriester sich nicht halten können und abgeschafft werden wird. Ich bin aber  sicher, dass das nicht mit einer Entschädigung für die einhergehen wird, die bis dahin gelitten haben, und es macht mir grosse Angst, dann an die Kinder von Ordenspriestern zu denken, die im konzertierten Jubel über eine solche „Befreiung“ untergehen und dann   d i e  diskriminierte Gruppe sein  werden, noch mehr als jetzt. Kirche kommt ohne Opfergruppen nicht aus, eine furchtbare Erkenntnis,  die wir in den Medienkampagnen zum neuen Papst nicht vergessen dürfen. Katholische Organisationen und Einzelpersonen haben schon sehr schnell jetzt ein solches Vergessen vorgemacht.

Der Vertrauensbruch, der unsere Website zum Erliegen gebracht hat, hatte Vorboten, besonders die entsetzte Abwehr, als wir vom Tod zweier junger Söhne von Ordensleuten gesprochen haben. Es durfte einfach nicht wahr sein, dass die Kirche mit den vorgegebenen Quälereien Menschen zu Tode bringt. 

Wiltrud Weber

menschenrechte fuer priesterkinder